Kulinarisch um die Welt reisen in der Nomad Eatery
Atelier Agave und die Nomad Eatery verbindet eine lange Geschichte – noch vor dem Start unserer ersten Produktion durfte ich mit dem Küchenteam meine an der Töpferscheibe entworfenen Teller und Bowls besprechen. Die allererste, in Portugal produzierte Charge ging dann auch ans Nomad. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Designhotels in Basel bin ich heute zu Besuch.
Das Konzept der Nomad Eatery läuft unter „Cocktails & Streetfood“ – kulinarisch heisst das: ein Mix aus Highlights aus aller Welt. Von Fattoush über Gyoza bis zu Tacos kann man sich hier von Kontinent zu Kontinent essen. Die „Einfachheit“ des Streetfoods wird ganz bewusst hochgehalten: Es wird nicht mit der Pinzette angerichtet, sondern auf das Wesentliche reduziert.
Und die Idee geht auf: Man startet mit einem der Bites und einem hervorragenden Drink von der Bar, dann lässt man sich spontan auf die nächste (kulinarische) Reisestation ein – ganz nach Lust und Laune. Ähnlich wie an einem Streetfood-Festival oder in einer Tapas-Bar in Spanien. Das Schöne daran: Die Bites und Snacks lassen sich auch hervorragend teilen, man muss sich also nicht einmal entscheiden.

Während ich mich durch die Gerichte probiere, erzählt mir Thomas vom Nomad-Team von der Idee hinter dem Konzept: Natürlich ist der Reisegedanke zentral, das spiegelt sich auch im Namen „NOMAD“ wider. Wichtig ist, dass sich die Gäste daheim fühlen. Gleichzeitig geht es auch darum, etwas zu erleben. Egal, ob man nur zum Essen zu Gast ist oder hier übernachtet: Ferienfeeling kommt auf jeden Fall auf. Thomas sagt: „Am positiven Feedback merken wir, dass es hier ein Konzept wie dieses braucht. Die lockere Atmosphäre und die qualitativ sehr hochstehenden Cocktails kommen auch bei unseren Gästen aus der Region sehr gut an.“ Die Eatery versteht sich nicht als „klassisches Restaurant“, sondern mehr als Ort, an dem man einfach Zeit verbringen möchte – dazu passt auch, dass es immer wieder Live-Musik gibt, zum Beispiel während des Sunday Brunch.

Neben den kleinen Gerichten gibt es auch für den grossen Hunger ein paar Klassiker: Der Big Nomad Burger ist mittlerweile stadtbekannt, von Asian Short Ribs bis Miso Cod gibt es auch hier viele verlockende Optionen.
Die Vielseitigkeit des Angebots widerspiegelt sich auch in der Auswahl des Geschirrs: Es sind mehrere unserer Farben im Einsatz, und verschiedene Formen können für unterschiedliche Gerichte verwendet werden. Witzig für mich als Designer ist es zum Beispiel zu sehen, wie der Becher mit Rillen – eigentlich als Teebecher gedacht – hier als Schale für Sides verwendet wird: Pommes frites, Reis oder Suppe! Auch der Cappuccino-Cup kann für Cocktails verwendet werden – zum Beispiel für den Klassiker Bloody Mary.
